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Rosneft an der Börse

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Rosneft an der Börse

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In einem der größten Börsengänge der Welt haben die Aktien des staatlichen russiche Ölkonzerns Rosneft bei ihrem Debüt an der Moskauer Börse enttäuschend auf Niveau des Ausgabepreises notiert. Seinen Großinvestoren hatte Rosneft in der vergangenen Woche Anteilsscheine für insgesamt 10,4 Mrd. US-Dollar zum Preis von je 7,55 US-Dollar verkauft. Drei große Ölgesellschaften nutzten den Börsengang in Moskau zum Einstieg bei Rosneft. Die britische BP, die malaysische Petronas und die chinesische CNPC. Rosneft fördert 1,58 Millionen Barrel Öl am Tag und ist somit der drittgrößte russische Ölkonzern. Rosneft war erst durch die Zerschlagung von Yukos in die erste Liga der Ölförderer aufgestiegen. Aktionäre von Yukos wollen den für Mittwoch geplanten Börsengang in London in letzter Minute gerichtlich vereiteln. Rosneft bleibt auch nach dem Börsengang fest in staatlicher Hand, da nur ein geringer Teil seiner Anteile verkauft wird.