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Suche nach diplomatischer Lösung des Nahostkonflikts

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Frankreichs Premierminister Dominique de Villepin ist in Beirut zu Gesprächen mit dem libanesischen Premierminister Fuad Siniora zusammenkommen. Er rief die Kampfparteien zu einer sofortigen humanitären Waffenruhe auf. Frankreich unterstütze die internationale Grenzüberwachung, erklärte der französische Premierminister auf der anschließenden Pressekonferenz. Die Unabhängigkeit, Souveränität und Freiheit des Libanons hätten absolute Priorität und sollten respektiert werden.

In einer am Rande des G8-Gipfels veröffentlichten Erklärung hieß es, Villepin sollte Siniora die Unterstützung und Solidarität des französischen Volkes und der Regierung überbringen. Zuvor war der libanesische Premierminister mit dem EU-Außenbeauftragten Javier Solana zusammengetroffen. Solana habe zugehört und werde den libanesischen Standpunkt und die Tatsachen den EU-Außenministern in Brüssel übermitteln, sagte Siniora.

Sein Land bezahle den Preis für etwas, was es nicht getan habe, fügte der libanesische Premier hinzu und verwies dabei auf die 100 000 Menschen, die sich bereits auf der Flucht befinden. Ein Gesandter von UN-Generalsekretär Kofi Annan drückte seine Hoffnung aus, dass die diplomatischen Bemühungen zu Ergebnissen führten.