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Regulierung der SMS-Gebühren in Sicht

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Regulierung der SMS-Gebühren in Sicht

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Nach den Roaming-Gebühren für Handy-Telefonate im Ausland geht die EU nun auch überhöhte SMS-Tarife an: Die Kommission billigte den Plan der französischen Regulierungsbehörde, die Großhandelspreise für Kurznachrichten zu beschränken. Frankreichs Mobilfunkunternehmen werden sich demnach bald für die Weiterleitung von SMS gegenseitig nur rund drei Cent statt wie bisher über vier Cent berechnen können.

Damit würde Frankreich als erster EU-Staat die SMS-Preise regulieren. Die Zahl der verschickten Kurznachrichten hat enorm zugenommen – allein in Frankreich wurden im vergangenen Jahr knapp 13 Milliarden SMS gesendet. Die Kunden, zumeist Jugendliche, zahlen drauf: Zwar bieten einige Firmen Gratis-SMS an, doch insgesamt gelten die Tarife als überteuert – ähnlich wie die Roaming-Gebühren für Gespräche im Ausland. Jene wird die Kommission künftig ebenfalls deckeln, wie sie letzte Woche bekanntgab.