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Diplomatische Bemühungen zum Nahost-Konflikt

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Diplomatische Bemühungen zum Nahost-Konflikt

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Weltweit sind diplomatische Bemühungen im Gange, um eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern. US-Außenministerin Condoleezza Rice wird am Sonntag im Nahen Osten erwartet. Sie äußerte sich skeptisch zu Vorschlägen eines Waffenstillstands ohne politische Vereinbarungen. Es habe keinen Sinn, einen Waffenstillstand zu vereinbaren, mit dem der Vorzustand anerkannt und aufrechterhalten würde, denn dann müsste man in sechs Monaten über den nächsten Waffenstillstand sprechen, sagte die amerikanische Außenministerin.

Auch der UN-Nahostgesandte Terje Roed-Larsen betonte, dass politische Veränderungen nötig seien, um zwischen Israel und der Hisbollah Frieden zu schaffen: Er glaube, dass für einen dauerhaften Waffenstillstand mehrere internationale Konferenzen organisiert werden müssten, auf denen die wichtigsten Mächte Druck auf die Konfliktparteien ausüben würden.
In Rom treffen sich am kommenden Mittwoch Vertreter der internationalen Diplomatie zu einer Nahost-Konferenz. Israel hat eine Teilnahme bereits abgelehnt.