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Die internationale Gemeinschaft wird sich nun verstärkt in den Nahost-Konflikt einschalten

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Die internationale Gemeinschaft wird sich nun verstärkt in den Nahost-Konflikt einschalten

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Oberstes Ziel ist das Ende der Gefechte. Underdessen hat der UNO-Koordinator für Hilfseinsätze Jan Egeland Israel angeklagt mit der Art des Bombardements Menschenrecht zu brechen: “Für die vorherrschenden Probleme gibt es keine militärische Lösung. Hier gibt es nur eine politische Lösung. In den nächsten Tagen wird eine grosse Hilfstruppe er Vereinten Nationen in das Land kommen. Aber wir benötigen den Zugang zur Zivilbevölkerung. Im Moment haben wir keinen freien Zugang.”

Am Dienstag will sich Egeland mit Gesprächen in Israel für einen Flüchtlingskorridor einsetzen. Die Fragen der Hilfsmöglichkeiten werden auch ab Mittwoch bei einer Internationalen Konferenz in Rom im Mittelpunkt stehen. Der französische Aussenminister Douste-Blazy spricht in Haifa seine Anteilnahme aus. “Zuerst denke ich an die zivilen Opfer und ihre Familien und ihr begründetes Leiden.” Der britische Aussenminister Kim Howell hat erstmals das Vorgehen Israels im Libanon kritisiert. Während Premierminister Blair diese Aussage unterstützte, haben die USA nach Zeitungsberichten diese als unklug bezeichnet. Der israelische Verteidungsminister Amir Peretz hat inzwischen die Möglichekeit einer Zustimmung für einen UN-Hilfstrupp erwogen.