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Israel verlegt weitere Truppenverbände in die Grenzregion

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Israel verlegt weitere Truppenverbände in die Grenzregion

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Die israelische Armee hat weitere Truppenverbände in das Grenzgebiet zum Libanon verlegt. Im Kampf gegen die vom Iran und Syrien unterstützte Hisbollah stehen Panzer, Artillerie und Spezialeinheiten bereit. Die Armeeführung betonte, dass die Einsätze ausgeweitet, im Umfang aber beschränkt bleiben werden. Nach schweren Gefechten mit der radikal-islamischen Miliz hatte das Militär am Samstag das libanesische Grenzdorf Marun al-Ras eingenommen. Nach Armeeangaben haben sich die Hisbollah-Kämpfer mit Vorräten und Munition im Grenzgebiet in Bunkern verschanzt.

Kampfflugzeuge griffen Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut, in Tyrus und in der Hafenstadt Sidon an. In Beirut galten die Angriffe den Hochburgen der Hisbollah sowie der Infrastruktur. Weil in einigen Regionen des Libanon die Stromversorgung zusammengebrochen ist, beliefert nun Syrien das Nachbarland mit elektrischer Energie. In Sidon wurde ein islamisches Zentrum bombardiert. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt. Bei Luftangriffen im Bekaa-Tal wurden drei Fabriken und mehrere Brücken zerstört. Libanesischen Angaben zufolge wurden ein Mensch getötet und weitere sieben verletzt.

Das libanesische Außenministerium gab bekannt, die beiden am 12. Juli von der Hisbollah entführten israelischen Soldaten befänden sich in guter gesundheitlicher Verfassung