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EU einigt sich auf Kompromiss zu Stammzellenforschung

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EU einigt sich auf Kompromiss zu Stammzellenforschung

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Die EU-Staaten haben sich auf einen Kompromiss zur Förderung der ethisch umstrittenen Stammzellenforschung geeinigt. Somit soll die Forschung mit menschlichen Stammzellen erlaubt sein, allerdings soll es kein Geld für die Vernichtung von Embryonen geben, die zum Beschaffen der Stammzellen nötig sind.

Der slowenische EU-Forschungskommissar verteidigte den Kompromissvorschlag. “Innerhalb des Kooperationsprogramms ist ein wesentlicher Teil, rund 60 Prozent, der Gesundheit gewidmet. Darin enthalten sind auch Heilungsvorschläge gegen Krankheiten wie Alzheimer. Wir würden jedoch nie eine bestimmte Summe für die Stammzellenforschung festlegen.” Mehrere EU-Staaten, darunter Österreich, Litauen und Malta, blieben bei ihrer Ablehnung. Sie bezeichneten den Kompromissvorschlag als unzureichend und stellten infrage, ob die Erklärung der EU-Kommission rechtlich verbindlich sei.