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Nahostkonflikt tobt unvermindert weiter

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Nahostkonflikt tobt unvermindert weiter

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Auch nach fast zwei Wochen tobt der Konflikt zwischen Israel und Libanon mit unverminderter Härte. Israels Luftwaffe flog erneut Angriffe auf die libanesische Hauptstadt Beirut und weitere Orte. Dabei starben etwa zehn Menschen; rund hundert erlitten Verletzungen – wie eine Familie mit zwei Kindern in Tyrus, die im Auto getroffen wurden. In der Stadt Sidon wurde ein religiöses Zentrum mit Moschee zerstört – für Israel ist aber auch eine solche Anlage ein Zentrum der Hisbollah.

Insgesamt starben in dem Konflikt nun schon weit über dreihundert Libanesen; Israel hält die Zahl der Toten allerdings für erheblich niedriger. An der Grenze zum Libanon marschieren weitere israelische Truppen auf. Kurz dahinter kontrolliert die Armee jetzt den Ort Marun al-Ras und den höchsten Berg der Gegend. Bei den erbitterten Kämpfen wurden zwei Hisbollah-Männer gefangen genommen.

Das nächste Ziel der Armee ist offenbar das nahegelegene Bent Jubeil, eine Hochburg der Hisbollah, die dort nach Armeeangaben große Waffenvorräte lagert. Einwohner der Stadt wurden vor einem Angriff gewarnt und zur Flucht aufgefordert.