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UNO will für Hilfe im Südlibanon sicheren Korridor

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UNO will für Hilfe im Südlibanon sicheren Korridor

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Die Vereinten Nationen und die, denen sie im Libanon helfen wollen: Jan Egeland, der die Hilfe koordiniert, besucht die Hauptstadt Beirut, unter anderem dieses Krankenhaus. Offen ist nach wie vor, wie diese Hilfe die Bedürftigen erreichen kann; Egeland ruft deshalb Israel auf: “Wir brauchen einen Hilfskorridor zu den Menschen im Süden, die am schwersten betroffen sind. Aber ich hoffe, es wird bald soweit sein. Israel will, dass wir den Menschen helfen – und ich habe keinen Grund, daran zu zweifeln.”

Dass es schnell gehen muss, hat der Norweger auch in diesem zerstörten Beiruter Schiitenviertel gesehen. Erste positive Reaktionen habe er auf seinen Wunsch gehabt, sagt er – aber eben noch keine Zustimmung. Was Israel bisher zugesagt hat, ist nur ein Luft- und Seekorridor, auf dem internationale Hilfsgüter nach Beirut gebracht werden können: Von dort würden sie im Moment allerdings nicht weiterkommen, so wie diese ersten Hilfslieferungen, die schon im Hafen von Beirut eingetroffen sind.

Nach Angaben der UNO sind mindestens 100 Millionen Dollar Soforthilfe nötig, um eine humanitäre Katastrophe abzuwenden: Gebraucht werden vor allem Lebensmittel, Wasser und Medikamente.