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Blutige Gefechte um Sicherheitszone

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Blutige Gefechte um Sicherheitszone

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Im Kampf um Hisbollah-Stellungen im südlibanesischen Grenzgebiet muss die israelische Armee den bisher schwersten Ruckschlag hinnehmen: Bis zu 13 Soldaten wurden nach libanesischen Angaben in erbitterten Häuserkampfen getötet, viele verletzt.

Bint Jbeil, für Israel ein Nest der radikalen, libanesischen Hisbollah-Milizen, konnte bislang nicht, wie es erst hiess, eingenommen werden. Neben den Bodenkämpfen greift Israel Libanon weiter aus der Luft an. Wieder gingen Duzende Bomben auf die Hauptstadt Beirut nieder. Die gerne Paris des nahen Ostens genannte Millionenstadt ist mittlerweile stark zerstört.

Auch unter den Milizen hat es Tote gegeben. Hier birgt die israelische Armee Hisbollah-Kämpfer. Die Toten bleiben bis auf weiteres im Besitz des Gegners, sie sind Kriegswährung.

Laut Augenzeugen hat die Armee zusätzliche Truppen an die Grenze verlegt, um weitere Dörfer anzugreifen – und unter ihre Kontrolle zu bringen.