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Kämpfe gegen Aufständische in Georgien

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Kämpfe gegen Aufständische in Georgien

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Im Grenzgebiet zwischen Georgien und der abtrünnigen Teilrepublik Abchasien bleibt die Lage weiter angespannt. Bei Gefechten mit Aufständischen wurden mehrere Soldaten verwundet.

Die Rebellen hatten in einer abgelegenen Schlucht das Feuer auf Truppen des Innenministeriums eröffnet. Erst am Vortag waren bei Schiessereien im Kodori-Tal 50 Menschen verletzt worden, als sich georgische Polizeitruppen mit Freischärlern Gefechte lieferten.

Abchasien und Südossetien hatten sich in Bürgerkriegen nach dem Zerfall der Sowjetunion von Georgien abgespalten. Der georgische Präsident hat sich zum Ziel gesetzt, die abtrünnigen Gebiete wieder in den Staatsverbund zurückzuführen.

Die russische Führung warf Georgien indes vor, mit seiner Truppenkonzentration im Kodori-Tal gegen geltende Abmachungen zu verstossen. Der georgische Aussenminister dementierte dies. Er stritt die militärischen Einsätze ab und werde auch in Zukunft keine Truppen in die Region entsenden, so der Aussenminister wörtlich.

Georgien hatte unterdessen behauptet, das Innenministerium der Republik führe in der Kodori-Schlucht eine Polizeioperation durch, um den früheren georgischen Präsidentenbeauftragten in der Kodori-Schlucht und seine Anhänger zu stellen, die der Zentralmacht den Gehorsam versagt hatten.