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Konferenz in Rom abgeschlossen - Fragen weiter offen

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Konferenz in Rom abgeschlossen - Fragen weiter offen

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Die kurzfristig in Rom anberaumte internationale Konferenz zur Krise im Nahen Osten brachte natürlich noch keine Waffenruhe. Von einem eventuellen Einsatz einer multinationalen Friedenstruppe mit UN-Mandat war die Rede.

Der libanesische Ministerpräsident Fuad Siniora , auf dessen Territorium Hisbaollah-Miliz und israelische Armee ihren Konflikt ausfechten, forderte von Israel Entschädigung für die Zerstörungen und stellte fest:

“ Die Vergeltung ist sicher unangemessen. Wenn ich an Stelle von Herrn Olmert wäre, würde ich mich direkt auf die Lösung des Problem zubewegen. Hat denn irgend eine der israelischen Aktionen der letzten Jahre Israel mehr Sicherheit gebracht?
Absolut nicht!”

US-Außenministerin Condoleezza Rice betonte beim Thema Waffenstillstand, es dürfe keinen “status quo ante” geben, also eine Hisbollah mit Gewaltmonopol im Libanon.

Sie sagte:
“Syrien erwächst eine Verantwortung aus der Sicherheitsratsresolution 1559. Auch die Rolle des Iran erfüllt uns mit großer Sorge. Es ist höchste Zeit, dass jeder seine Wahl trifft. Wir können einen stabilen, demokratischen, souveränen Libanon haben, in Frieden mit sich selbst und seinen Nachbarn.Seine Bürger haben das verdient.” Die Frage, wie das zu erreichen ist, wurde in Rom eben erst gestellt – beantwortet ist sie noch lange nicht.