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Düstere Aussichten für EADS

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Düstere Aussichten für EADS

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Zwar konnte der Europäische Luft- und Raumfahrtkonzern den Gewinn im ersten Halbjahr steigern. Allerdings sollen die finanziellen Sorgen durch das A380-Debakels erst Ende des Jahres richtig sichtbar werden. Das Unternehmen gab vorerst einen operativen Gewinn von 1,6 Milliarden Euro bekannt. Der Umsatz legte noch deutlicher um 18 Prozent zu. Die mit Abstand wichtigste Sparte des Unternehmens, Airbus, will in diesem Jahr 430 Flugzeuge ausliefern.

Eine Konsequenz aus den Lieferschwierigkeiten: Louis Gallois löste den umstrittenen Noel Forgeard auf dem Chefposten ab.
Trotzdem seien damit nicht alle Probleme gelöst, so die Konzernspitze: Nicht die Elektronik allein habe zu den mehrmonatigen Verspätungen geführt. Die Probleme könnten auch in der Entwicklung liegen. Und dies würde weitere Verzögerungen bedeuten.

In den nächsten Jahren werden bereits Belastungen in Milliardenhöhe erwartet.