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Israel setzt Bodenoffensive im Libanon unvermindert fort

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Israel setzt Bodenoffensive im Libanon unvermindert fort

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Die israelische Armee setzt ihre Offensive im Südlibanon mit harter Hand fort. Sie will vor allem die Angriffe aus der Luft verstärken und mehr Truppen an die Grenze verlegen. Der israelische Verteidigungsminister Amir Peretz betonte die Erfolge der Armee: Die Hisbollah werde garantiert nicht mehr in ihre zerstörten Stellungen zurückkehren. Das sei das Schicksal von allen, die es wagten, Israel anzugreifen.

Die Armee zeigt der Hisbollah-Miliz ihre Siegesabsichten – auf ihrem Panzer lassen Soldaten eine Hisbollah-Flagge wehen. Sie will die Extremisten vollständig aus dem Gebiet drängen, damit israelische Städte von hier aus nicht weiter beschossen werden koennen.

Der Bodenkrieg soll nicht verstärkt werden – zu schmerzhaft war der Tod von neun Soldaten in direkten Gefechten, auch politisch. Dafür werden Spezialeinheiten und Tausende von Reservisten aktiviert und ins Grenzgebiet geschickt. Fünfzehntausend Soldaten wären es dann insgesamt.

Während die Armee zu einem neuen großflächigen Schlag ausholt, wird in der nordisraelischen Stadt Haifa einer der Soldaten beerdigt. Am Mittwoch hatte die Armee auf direkten Häuserkampf gesetzt – es kostete das Leben von neun ihrer Männer.