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Hilfsorganisationen nutzen Feuerpause im Libanon

Seit der Ankündigung Israels, die Luftangriffe auf den Libanon für 48 Stunden auszusetzen, laufen die Vorbereitungen internationaler Hilfsorganisationen erneut auf Hochtouren. Mehrere Hilfkonvois der Vereinten Nationen aus Beirut trafen heute in der Hafenstadt Tyrus ein. Andere fuhren weiter in das südlibanesische Dorf Kana, in dem gestern über 50 Zivilisten bei israelischen Bombenangriffen ums Leben kamen.

“Wir tun, was wir können”, erklärt dieser Rot-Kreuz-Mitarbeiter. Seine Organisation versuche in allen Dörfer nahe der südlibanesischen Grenze die medizinische Versorgung zu gewährleisten. “Morgen schicken wir Lastwagen mit Nahrungsmitteln.”

Ein Konvoi erreichte inzwischen Bint Jschbeil. Dort waren durch tagelange Gefechte zwischen der israelischen Armee und der Hisbollah besonders schwere Schäden angerichtet worden. Normalerweise beträgt die Fahrzeit von der libanesischen Hauptstadt bis in den Süden anderthalb Stunden. Wegen der zerstörten Zufahrtswege benötigen die Fahrzeuge 5 Stunden mehr, da sie den Weg über die Berge nehmen müssen.

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