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Anhaltender Wirtschaftsaufschwung im Euroraum.

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Anhaltender Wirtschaftsaufschwung im Euroraum.

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So bewerten Insider zumindest die neuesten Zahlen. Dazu zählt zum einen, dass im grössten Wirtschaftsraum Deutschland die Zahl der Arbeitslosen von Juni auf Juli unerwartet gesunken ist. Im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres sank die Zahl sogar um 451.000. Und auch der neueste Einkaufsmanager-Index des Verarbeitenden Gewerbes spricht für eine Stabilisierung auf einem hohen Niveau.

Die Stimmung habe zwar Analysten zufolge im zweiten Quartal 2006 ihren Höhepunkt erreicht, werde allerdings im expansiven Bereich verbleiben. Der Index PMI fiel im Euroraum im Juli von 57,7 auf 57,4. Von den wichtigsten Subindikatoren für die Eurozone lag im Juli allein der Index für die Preise höher. Produktion, Auftragseingänge und Beschäftigung wurden schlechter bewertet.

Die hohen Preise wiederum entstanden insbesondere durch das teure Rohöl und demenstprechend teure Kraftstoffe wie Benzin und Diesel. Für die Europäische Zentralbank bedeute die Stabilisierung des PMI auf hohem Niveau Analysten zufolge eine Bestätigung ihrer Erwartungen. Dieses wird sie wohl darin bestärken, dass aktuell noch niedrige Leitzinsniveau weiter zu normalisieren; also vielleicht schon am Donnerstag um 0,25 Prozent zu erhöhen.