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Katjuscha-Raketen schlagen im Palästinensergebiet ein

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Katjuscha-Raketen schlagen im Palästinensergebiet ein

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Zum ersten Mal haben Raketen der shiitischen Hisbollah das Westjordanland getroffen. Die Geschosse schlugen östlich der palästinensischen Stadt Dschenin ein. Damit erreichten sie den bisher südlichsten Punkt. Die Hisbollah sprach von einer Vergeltungsaktion für die Tötung von einem Dutzend libanesischer Zivilisten bei Baalbek. Mehr als 180 Raketen gingen insgesamt auf Israel nieder. Betroffen waren auch die Städte Haifa, Safed, Tiberias, Kiriat Schmona und Nahahriya. Hier wurde ein Fahrradfahrer von den Katjuscha-Raketen der Hisbollah tödlich getroffen.

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hatte in Jerusalem erklärt, die israelische Armee habe die Infrastruktur der Partei Gottes bereits zerstört. Die Hisbollah sei praktisch durch die Militäraktion schon entwaffnet worden. Am Donnerstag sollen in New York Gespräche der Vereinten Nationen über eine Friedenstruppe beginnen. Internationale Streitkräfte sollen dafür sorgen, dass die Hisbollah nordisraelische Städte wie hier Nahariya nicht mehr angreift. Frankreich hat seine Teilnahme abgesagt, da es erst eine Lösung des Konflikts und eine dauerhafte Feuerpause geben müsse, hieß es laut Medienberichten vom französischen Außenministerium.