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Acht israelische Zivilisten durch Hisbollah-Angriffe getötet

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Acht israelische Zivilisten durch Hisbollah-Angriffe getötet

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Die libanesische Hisbollah-Miliz hat am Donnerstag acht israelische Zivilisten getötet, die höchste Zahl an einem Tag seit dem Beginn des Krieges. Die Zivilpersonen seien bei Raketenangriffen im Norden Israels tödlich getroffen worden, teilte die israelische Armee in Tel Aviv mit. Dutzende Menschen wurden verletzt.

Die Hisbollah feuerte mehr als 100 Raketen auf den israelischen Norden ab. In der Kreuzfahrerstadt Akko an der Küste starben vier Menschen, als eine Rakete in der Nähe eines Fahrzeugs explodierte. Bei einem Angriff bei Tarhischa nahe der Grenze zum Libanon wurde ein Wohnhaus getroffen. Auch hier gab es Tote und Verletzte.

Damit steigt die Zahl der getöteten israelischen Zivilisten seit Ausbruch der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hisbollah auf 27.

Am Vortag hatte die Miliz Israel mit mehr als 200 Raketen angegriffen. Die Hisbollah machte einen Rückzug aller israelischer Soldaten aus dem Libanon zur Vorbedingung für einen möglichen Waffenstillstand.