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Kosevo-Gespräche in Wien

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Kosevo-Gespräche in Wien

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In Wien hat die achte Runde der Kosovo-Gespräche unter Vermittlung der Vereinten Nationen begonnen. UN-Chefvermittler Martti Ahtisaari hatte Serben und Kosovo-Albaner zuvor dringend aufgefordert, bei den Vorverhandlungen mehr Beweglichkeit zu zeigen. Im Juli hatten sich beide Seiten über die Frage des völkerrechtslichen Status heillos zerstritten.

Belgrad will nur eine weitgehende Autonomie für die von den Vereinten Nationen verwaltete Provinz zulassen, während Pristina auf vollständige Unabhängigkeit drängt. Auch der Schutz von Minderheiten soll angesprochen werden, wobei es natürlich vor allem um die serbische Minderheit geht. Die Serben stellen nur noch etwa fünf Prozent der Bevölkerung des Kosovos. Belgrad will über die Minderheitenrechte eigentlich nur zusammen mit der Frage des zukünftigen völkerrechtlichen Status’ des Kosovo verhandeln – womit man praktisch wieder am Anfang des Problems wäre.