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Ölpanne in Alaska

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Ölpanne in Alaska

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Die Schließung des größten amerikanischen Ölfelds hat den US-Rohölpreis im frühen Handel kräftig nach oben getrieben. Er überschritt die Marke von 75 Dollar pro Barrel. Der britische Ölkonzern BP musste nach einer technischen Panne das größte amerikanische Ölfeld Prudhoe Bay im Norden Alaskas teilweise schließen. Grund sind Schäden an einer Pipeline. Durch ein Leck seien vier bis fünf Barrel Öl ausgelaufen, erklärte der Betreiber.

Die Schließung des Ölfeldes werde Tage in Anspruch nehmen und zu einer Produktionsreduzierung von schätzungsweise 400.000 Barrel pro Tag führen. Prudhoe Bay ist Teil des riesigen Fördergebiets im Norden Alaskas und repräsentiert rund acht Prozent der amerikanischen Gesamtförderung. Die BP-Ankündigung über die temporäre Stilllegung kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da neben den Problemen in Nahost und Nigeria auch die Hurrikan-Saison begonnen hat.