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Gewalt in Nahost geht weiter

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Gewalt in Nahost geht weiter

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Bei schweren Kämpfen im Südlibanon sind in der vergangenen Nacht ein israelischer Soldat getötet und fünf weitere verletzt worden. Der tödliche Vorfall ereignete sich nahe der Hisbollah-Hochburg Bint Dschbeil. Wie der israelische Rundfunk meldete, wurden dabei drei Hisbollah-Kämpfer getötet und fünf gefangen genommen. Zuvor hatte Israels Premierminister Ehud Olmert erklärt, dass er der Armee bei ihrer Offensive keine Grenzen gesetzt habe.

Die israelische Luftwaffe flog in der 28. Nacht in Folge erneut Angriffe auf den Libanon geflogen. Dabei wurden etwa 80 Ziele bombardiert, darunter 42 Gebäude der radikal-islamischen Hisbollah. Für morgen ist eine mögliche Ausweitung des Bodeneinsatzes jenseits des Flusses Litani im Gespräch, der etwa 20 Kilometer nördlich der israelisch-libanesischen Grenze verläuft.

Einen Tag nach dem israelischen Luftangriff auf ein Gebäude in Beiruts Schiiten-Viertel Schiah ist noch unklar, wie viele Menschen unter den Trümmern des Gebäudes den Tod gefunden haben. 26 Menschen würden immer noch vermisst, erklärte ein Helfer.

Das Schiah-Viertel grenzt an die südlichen Schiiten-Vororte, in denen die radikal-islamische Hisbollah viele Anhänger hat und die nach Dutzenden von Angriffen inzwischen fast menschenleer sind.