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Probleme der Hilfsorganisationen im Libanon

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Probleme der Hilfsorganisationen im Libanon

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Auch die Lage der humanitären Helfer im Libanon verschlechtert sich von Tag zu Tag. Die Hilfslieferungen der Organisation “Ärzte ohne Grenzen” kommen immer wieder ins Stocken: Mittlerweile ist der Süden vom Rest des Landes abgeschnitten – die letzte intakte Brücke wurde bei einem israelischen Luftangriff zerstört. Die Hilfsgüter müssen nach und nach durch den Fluss getragen werden; am anderen Ufer wartet schon der nächste Konvoi – bereit zur Weiterfahrt auf eigenes Risiko. Christophe Stock von Ärzte ohne Grenzen: “Wir geben Israel unsere Routen bekannt. Aber dieser Konvoi hier wurde beispielsweise nicht genehmigt, wie andere übrigens auch. Wir haben ihnen gesagt, dass es sich um einen Notfall handelt, wir haben wirklich darum gebeten, die Strecke fahren zu dürfen. Die Antwort: Nein, für Ärzte ohne Grenzen ist die Straße heute gesperrt. Aber wir versuchen es trotzdem.”

Fehlende Medikamente und Treibstoffmangel, mit diesen Problemen kämpfen die Krankenhäuser in ganz Libanon. Im Süden ist die Situation nach den heftigen Kämpfen der vergangenen Woche jedoch besonders alarmierend.