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Spanien und Portugal: Großfeuer noch nicht unter Kontrolle

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Spanien und Portugal: Großfeuer noch nicht unter Kontrolle

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Löschmannschaften bemühen sich weiter, die Brände in den Griff zu bekommen. Im nordspanischen Galicien sind mittlerweile auch Soldaten im Einsatz. Die Regionalregierung hatte um Verstärkung gebeten, weil die Flammen vielerorts besiedeltes Gebiet bedrohen. Die Sorge vor den Bränden ist groß in der Bevölkerung. Die Regierung in Madrid geht davon aus, dass Brandstifter die Feuer gelegt haben – es handelt sich laut dem regionalem Vertreter Alfredo Suarey Canal um eine neue Strategie: Die Täter suchen sich demnach stark bewaldete, leicht abschüssige Gebiete aus, wo die Feuer schnell wachsen und auf nahe gelegene Orte übergreifen können.

Im nordspanischen Galicien mussten die Löschmannschaften gestern mehr als 100 Walbrände gleichzeitig bekämpfen. In Katalonien hat sich die Lage etwas entspannt. Ein Feuer hatte zeitweise die Verkehrsverbindung nach Frankreich gekappt. Im benachbarten Portugal kämpft die Feuerwehr gegen sechs Waldbrände im Norden und im Zentrum des Landes. In den vergangenen drei Jahren haben Großfeuer hier fast 900.000 Hektar Land verwüstet. Noch ist keine Entspannung in Sicht, in den nächsten Tagen wird weiter mit hohen Temperaturen gerechnet.