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Weiter Todesopfer bei Kämpfen zwischen israelischen Soldaten und Hisbollah-Kämpfern

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Weiter Todesopfer bei Kämpfen zwischen israelischen Soldaten und Hisbollah-Kämpfern

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Im Zermürbungskampf zwischen Israel und der islamistischen Hisbollah-Miliz hat es auch an diesem Dienstag wieder Todesopfer auf beiden Seiten gegeben. Die israelische Armee ging an der Grenze zum Libanon weiter gegen mutmaßliche Hisbollah-Stellungen vor. Seit den Morgenstunden seien israelische Soldaten getötet und verletzt worden, teilte die Armee mit. Sie sei bis zu acht Kilometer tief ins Landesinnere vorgerückt. Die israelische Luftwaffe warf über dem Südlibanon Warnungen ab. Sie werde auf alle Fahrzeuge schießen, die südlich des Flusses Litani unterwegs seien, hieß es auf den Flugblättern. In der kaum zugänglichen Region dürften damit auch Hilfsorganisationen ihre Aktivitäten vorübergehend eingestellt haben. Heftige Gefechte wurden aus dem vornehmlich von Christen bewohnten Dorf Debel, sieben Kilometer von der Grenze entfernt, gemeldet. Auch die Hauptstadt Beirut war wieder Ziel israelischer Bombenangriffe. Opferzahlen wurden bislang nicht bekannt. Seit Beginn der israelischen Angriffe vor gut vier Wochen sind im Libanon gut 1000 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen Zivilisten. Während die Vereinten Nationen in New York weiter um eine diplomatische Lösung des Konfliktes ringen, trugen in Gazanije im Süden des Libanon die Hinterbliebenen ihre Angehörigen zu Grabe. Doch auch die Begräbnisse konnten nicht verhindern, dass ganz in der Nähe wieder israelische Geschosse einschlugen.