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Humanitäre Hilfsorganisationen verlangen Zugang zum Südlibanon

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Humanitäre Hilfsorganisationen verlangen Zugang zum Südlibanon

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Im Süden des Libanon spitzt sich fast einen Monat nach Ausbruch der Kämpfe zwischen Israel und den Hisbollah-Milizen auch die humanitäre Lage zu. Das israelische Militär hatte am Montag angekündigt, es werde alle Fahrzeuge auf Strassen südlich des Flusses Litani aus der Luft beschießen. Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen stoppten daraufhin Lieferungen in
die Region – aus Sicherheitsgründen. Der Präsident des Internationalen Roten Kreuzes, Jakob Kellenberger, mahnte
unterdessen, alle Seiten in dem Konflikt müssten zwischen Zivilisten und Kämpfern, zwischen zivilen und militärischen Zielen unterscheiden.

Es sei wichtig, so Kellenberger weiter, dass Hilfsorganisationen Zugang zum Südlibanon bekämen. Von der zerstörten Infrastruktur konnte er sich bei seiner Ankunft in Tyrus selbst überzeugen. Um in die von der Außenwelt abgeschnittene Stadt zu gelangen, musste er ein Flussbett zu Fuß überqueren.