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Neue Brände halten Löschmannschaften in Atem

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Neue Brände halten Löschmannschaften in Atem

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In Portugal hat sich die Lage verschlimmert. Von zehn Großfeuern sind sechs noch nicht unter Kontrolle; das verheerendste wütet in Va(o)longo bei Porto. 1000 Feuerwehrmänner sind im Einsatz, sie werden von Soldaten unterstützt. Portugiesische Behörden gehen davon aus, dass etwa ein Drittel der Brände vorsätzlich gelegt wurde. Sie nahmen 18 Verdächtige im vergangenen Monat fest. Im Land gilt bis Freitag weiter Alarmstufe rot und die Temperaturen werden erstmal nicht sinken.

Im spanischen Katalonien hingegen hat sich die Lage etwas entspannt, nicht jedoch im nördlichen Galicien. Hier sind von mindestens 70 Bränden nur 42 unter Kontrolle. Eine Sysiphusarbeit, so die Leiterin des Ausschusses zur Brandbekämpfung: “Wir sind dabei, ein Feuer zu löschen, und hinter uns entzünden sich schon die nächsten Bränden. Das passiert nicht zum ersten Mal. Gerade haben wir eins im Griff, schon stehen die Löschmannschaften vor den nächsten Flammen.”

Im Kampf gegen die Brände sind in Spanien 5000 Feuerwehrleute und 40 Löschflugzeuge im Einsatz.