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Einwohner kehren in Beiruts zerstörte Stadtteile zurück

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Einwohner kehren in Beiruts zerstörte Stadtteile zurück

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So sehen einige Stadtteile in der libanesischen Hauptstadt Beirut jetzt aus, nach einem Monat Dauerbeschuss. Es sind Gegenden im Süden Beiruts, der als Hochburg der Hisbollah-Miliz gilt. Auch hier kehren jetzt die ersten Menschen wieder zurück, um in Augenschein zu nehmen, was von ihren Wohnungen übrig geblieben ist. Auch wenn sie erst einmal Trümmer räumen müssen – viele sehen sich nach dem Konflikt als Sieger über Israel und Hisbollah als eine Art Retter, der ihnen jetzt wohl auch ihre Wohnungen wieder aufbauen wird.

Trotz der Waffenruhe flogen in der Nacht noch einmal einige Raketen auf den Südlibanon, ohne Schaden anzurichten. Israel wertet das aber nicht als Verletzung der Waffenruhe. Mitten in den Trümmern sendet Al-Manar weiter, der Fernsehsender der Hisbollah. Israel hatte in den letzten Wochen Studios und Sendeanlagen angegriffen, um Al-Manar zum Schweigen zu bringen – vergeblich.

Hier und da sind auch Fahrzeuge von UNO-Beobachtern zu sehen. Nach wie vor ist aber offen, welche Länder sich an der geplanten, viel größeren Schutztruppe beteiligen würden. Nach Angaben der UNO selber kommen die geplanten fünfzehntausend Soldaten möglicherweise nicht zusammen.