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Ölverdrecktes Meerwasser schwappt an die Küsten Libanons und Syriens.

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Ölverdrecktes Meerwasser schwappt an die Küsten Libanons und Syriens.

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Mindestens 150 Kilometer Urlaubsküste sind von der Ölpest vergiftet, nachdem fast 15.OOO Tonnen Rohöl ins Mittelmeer geflossen sind. Es ist die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte des Libanon. Die israelische Luftwaffe hatte im Kampf gegen die Hisbollah-Miliz, Öltanks im Süden Beiruts bombardiert. Die Beiruter Fischer können nicht mehr aufs Meer, die Abpump-und Reinigungsarbeiten haben gerade erst begonnen.

Die Helfer malen eine düsteres Bild. Bis sich das Ökosystem gänzlich erholt hat, werden mindestens 6 Jahre vergehen, sagte ein Helfer. Aus Sicherheitsgründen müsste der Umweltminister, regelmäßig Proben entlang der Küste entnehmen, um zu klären, welche Gebiete hochgradig verseucht und welche sauber sind. Um die Olpest zu besiegen, werden mehrere 100 Millionen Euro benòtigt. Norwegen und Kuwait schicken chemische Reinigungsmittel und schweres Geràt, um das Oel zu entsorgen.