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Französische Polizei räumt von Ausländern besetztes Haus

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Französische Polizei räumt von Ausländern besetztes Haus

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Bei Paris hat die Polizei ein von hunderten Ausländern besetztes Haus geräumt. Das ehemalige Universitätsgebäude südlich der Hauptstatdt wurde von zuletzt 1000 Bewohnern seit 3 Jahren besetzt. Für die Immigranten, die sich zum grossen Teil ohne gültige Papiere in Frankreich aufhalten, hat die Präfektur nun auf eigene Kosten Hotelzimmer angemietet. Nicht-Regierungs-Organisationen befürchten hinter der Räumung den Beginn von Massenabschiebungen.

Nach Angaben der Präfektur bestand für das 300-Zimmer-Gebäude erhöhte Brandgefahr. Die illegal Eingewanderten sorgen sich nun, dass die Gesetze greifen könnten. Der französische Innenminister Nicolas Sarkozy hat bereits angekündigt, in diesem Jahr 25.000 illegale Einwanderer aus Frankreich abzuschieben. Verhandlungen über eine freiwillige Räumung waren an der Forderung der Schwarzafrikaner gescheitert, allen ausser Unterkunft auch ein dauerhaftes Bleiberecht zu gewähren.