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Israelische Hoffnungen nach Abzug aus Südlibanon

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Israelische Hoffnungen nach Abzug aus Südlibanon

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Israelische Soldaten, die im Südlibanon ihre Stellung der UN-Truppe übergeben hatten, machten sich in den frühen Morgenstunden auf den Heimweg. Sie äußerten sich erfreut über das vorläufige Ende ihrer Mission: Es sei hart gewesen, sagte ein Soldat. Er und seine Kameraden hätten ihre Pflicht getan und hofften nun, nicht zurückkommen zu müssen. Auch auf den Straßen von Jerusalem äußerten sich die Menschen erleichtert – und drückten die Hoffnung aus, die Waffenruhe möge von Dauer sein und zu einem friedlichen Verhältnis mit dem Libanon führen.

Ein Mann sagte, er hoffe, die libanesische Armee werd im Südlibanon die Kontrolle ausüben; hoffentlich werde es dann eine sichere, von beiden Seiten anerkannte Grenze geben. Eine Frau gab zu bedenken, dass es für die libanesische Armee schwer sein werde, die Hisbollah zu bekämpfen, denn die sei ja wohl sehr stark; sie hoffe jedenfalls, die Übergabe an die libanesischen Streitkräfte werde sich als richtiger Schritt erweisen. Nach Angaben der israelischen Armee wurde bereits mehr als die Hälfte des bei der Offensive besetzen Gebiets an die UN-Truppe übergeben. Von dieser soll die Kontrolle dann an die libanesischen Streitkräfte weitergegeben werden.