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Bei der Bildung der Blauhelm-Truppe für den Libanon stehen die Vereinten Nationen vor größeren Widerständen als zunächst angenommen. So stelle nach der französischen Verteidigungs-Ministerin Michele Alliot-Marie insbesondere die Unsicherheit über das Mandat ein Prolem dar. Dieses sei nicht präzise genug und vor allen Dingen sei nicht geklärt, wer die Hisbollah entwaffnen solle.

Der stellvertretende UN-Generalsekretär Mark Malloch kam in New York mit Vertretern von 49 Ländern zusammen, die ihre Bereitschaft zur Entsendung von Soldaten angedeutet hatten: “Wir hatten gehofft, dass Frankreich einen stärkeren Beitrag leisten werde, aber ich denke wir sind dennoch glücklich, mit dem was sie uns gegeben haben. Andere Nationen waren da allerdings wesentlich offensiver und deshalb sind wir auch überzeugt, dass wir die Basis für eine starke Einheit mit einem multinationalen Charakter haben werden.”

Der britische UN-Botschafter Emir Jones Perry betonte die Dringlichkeit: “Jeder betont die Wichtigkeit verschiedener Dinge. Und vieles ist auch schon zugesagt worden. Aber die Kernfrage ist, ob das Versprochene auch so schnell wie möglich verfügbar sein wird.”

Deutschland hat bereits im Falle des Bedarfs die Unterstützung mit der Marine zugesagt, will sich aber an den Bodentruppen nicht beteiligen. Ziel der Vereinten Nationen ist nach wie vor, die 15.000 libanesischen Soldaten mit 15.000 Blauhelmen zu unterstützen