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Israel verteidigt Bruch der Waffenruhe

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Israel verteidigt Bruch der Waffenruhe

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Mit der Militäraktion in der Nacht zum Samstag wurde die Waffenruhe zwischen Israel und der radikal-islamischen Hisbollah nach fünf Tagen gebrochen. Israelische Soldaten lieferten sich im ostlibanesischen Dorf Budai ein Gefecht mit Milizen der Hisbollah, bei dem drei Hisbollah-Kämpfer und ein israelischer Offizier getötet sowie zwei weitere israelische Soldaten verletzt wurden.

Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums rechtfertigte den Angriff damit, dass Israel von Waffenlieferungen an die Hisbollah aus Syrien erfahren habe. Das sei ein direkter Verstoss gegen die UN-Resolution und die beschlossene
Waffenruhe, auf den Israel reagiert habe.

Der libanesische Regierungschef Fuad Siniora bezeichnete die Kommandoaktion als nackten Akt der Gewalt.

Wie brüchig die Waffenruhe vom vergangenen Montag von Anfang an war, beweist schon die Ankündigung des israelischen Premierministers Ehud Olmert, sein Land werde die Hisbollah-Führung weiterhin “an jedem Ort und zu jedem Zeitpunkt” verfolgen.