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Zum Ausklang der Welt-AIDS-Konferenz: Scharfe Kritik an G8-Staaten

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Zum Ausklang der Welt-AIDS-Konferenz: Scharfe Kritik an G8-Staaten

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In Toronto ist die 16.Welt-AIDS-Konferenz zu Ende gegangen.

Zum Abschluss äusserten Hilfsorganisationen und die UNO scharfe Kritik an den G8-Staaten.

Diese wurden aufgefordert, bis spätestens 2010 ihre Verpflichtung zum universellen Zugang zu Prävention, Behandlung und Pflege umsetzen.

Besondere Aufmerksamkeit beim Kampf gegen AIDS müsse auf frauenspezifische Probleme gerichtet werden, so der UN-Sondergesandte für HIV und AIDS in Afrika, Stephen Lewis.

Auch wenn die Medizin seit Ausbruch der Epidemie vor 25 Jahren Fortschritte gemacht hat, so ist die Situation in armen Ländern der Welt nach wie vor alarmierend.

Es fehlt an ärzten, Aufklärung und an Zugang zu Medikamenten.

In Staaten wie etwa Bangladesch stammen viele AIDS-Infizierte aus dem Prostituierten-Milieu.

Selbsthilfegruppen wie Durjoy Nari Shongo versuchen in dem asiatischen Land, HIV-Opfer zu unterstützen.

Für ihre Tätigkeit wurde die Organisation auf der diesjährigen Welt-AIDS-Konferenz ausgezeichnet.