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Bei einem der höchsten schiitischen Festtage hat es im Norden Bagdads Tote und Verletzte gegeben.

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Bei einem der höchsten schiitischen Festtage hat es im Norden Bagdads Tote und Verletzte gegeben.

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15 Menschen starben, über 200 wurden zum Teil schwer verletzt, als Attantäter in die Pilgermenge schossen. Drei bewaffnete Männer hat die Polizei festgenommen, genaueres ist noch nicht bekannt.
Die Opfer sind in die umliegenden Krankenhäuser gebracht worden. Trotz verschärfter Sicherheitsvorkehrungen durch die Polizei, konnte der Anschlag auf die schiitischen Gläubigen nicht verhindet werden. Die Regierung fürchtet nun bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen zwischen den Schiiten und der sunnitischen Minderheit. Zehntausende Schiiten pilgern am Wochenende zu ihrem Heiligtum, den Schrein von Iman Musa Kadhim. Zwei Tage dauern die Feierlichkeiten – normalerweise.Vor einem Jahr waren fast tausend Schiiten getötet worden, als eine Panik ausbrach, weil sich angeblich ein Selbstmordattentäter unter ihnen befinden sollte.
Seit Februar attackieren sich die Religionsgruppen gegenseitig, nachdem Bomben in einer schiitischen Moschee explodiert waren.