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Flüchtlingsdrama in Südeuropa

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Flüchtlingsdrama in Südeuropa

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Wieder sind Flüchtlinge über das Meer gekommen und haben sich auf die kanarischen Inseln gerettet.
Wieder sind es illegale Immigranten aus Afrika, die in zu kleinen Booten, die zu große Strecke bewältigen. Wieder sind es Armutsflüchtlinge, die ihren Schleusern bis zu 500 Euro zahlten.
In den vergangenen drei Tagen erreichten über 1.000 Menschen die spanische Küste. 17.000 Illegale sind seit Jahresbeginn in Spanien aufgegriffen worden. Spaniens Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero mußte öffentlich eingestehen, daß die eingesetzten Mittel im Kampf gegen illegale Zuwanderung aus Westafrika, nicht ausreichten. Spaniens Innenminister fährt diese Woche nach Finland, um die europäische Ratspräsidentschaft um Hilfe zu bitten.
Auch vor der süditaliensischen Insel Lampedusa hat sich eine Flüchtlingstragödie abgespielt. Mindestens 50 Nordafrikaner wurden in den Tod gerissen, darunter viele Kinder. Alle waren sie in überfüllten Booten unterwegs.Helfer versorgten die Überlebenden mit Lebensmitteln, Wasser und leisteten Erste Hilfe. Die italienische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Schleuserbanden.