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Neue Flüchtlingskatastrophe vor Sizilien: Mindestens 10 Tote

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Neue Flüchtlingskatastrophe vor Sizilien: Mindestens 10 Tote

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Kurz vor einer Rettungsaktion durch das italienische Militär ist ein Flüchtlingsboot vor der italienischen Insel Lampedusa gesunken. Mindestens zehn Menschen starben.

Auf dem lediglich zehn Meter langen Boot, das an der libyschen Küste gestartet war, sollen bis zu 120 Migranten gewesen sein.

Mehr als 70 illegale Einwander konnten nach Angaben der Küstenwache gerettet werden.

Italiens Innenminister Guiliano Amato sprach nicht nur von einer Tragödie, sondern auch von einem Verbrechen.

Der Linkspolitiker rief zum Kampf gegen Schlepperbanden auf.

Unterdessen erreichten erneut hunderte von Flüchtlingen in den letzten Tagen die zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln.

Die Zahl seit der Beginn des Jahres auf der Inselgruppe angekommenen Flüchtlinge stieg damit auf über 17.000.

Italien sowie Spanien hatten in der Vergangen-heit die EU-Staaten mehrmals zur Hilfe beim Kampf gegen illegale Migration aufgefordert.