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Spanien will eine neue diplomatische Offensive starten, um von den EU-Staaten mehr Unterstützung beim Kampf gegen illegale Migration zu erhalten. Dies erklärte Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero in Las Palmas auf den Kanarischen Inseln, wo am Wochenende über Tausend illegale Flüchtlinge die Küste erreichten. In den kommenden Tagen werde Vizeminister-präsidentin Maria Teresa Fernandez de la Vega nach Finnland, das momentan die EU-Ratspräsidentschaft innehat, reisen, um von Seiten der EU mehr Engagement einzufordern, so Zapatero weiter.

Unterdessen wurde in Italien die Suche nach den Vermissten des neuerlichen Flüchtlingsdramas vor Lampedusa, bei dem mindestens 50 Migranten ertranken, fortgesetzt. Innenminister Guiliano Amato kündigte an, verstärkt gegen Schlepperbanden vorgehen zu wollen.

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