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EU empfiehlt Beobachtungszonen zur Eindämmung der Blauzungenkrankheit

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EU empfiehlt Beobachtungszonen zur Eindämmung der Blauzungenkrankheit

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Im Kampf gegen die Blauzungenkrankheit haben EU-Veterinärexperten allen betroffenen Staaten die strikte Einhaltung einer “Beobachtungszone” im Umkreis von 150 Kilometern um Infektionsgebiete empfohlen. Nach dem Ausbruch der Krankheit in Belgien und den Niederlanden ist die Tierseuche erstmals auch in Deutschland aufgetreten. Sie wurde in neun Betrieben in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen. Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg befürchtet eine Ausweitung der Tierseuche.

Die Blauzungenkrankheit wird durch Mücken übertragen und endet für die Tiere tödlich. Für Menschen besteht keine Gefahr. Die Veterinärexperten wollen in der kommenden Woche erneut über den Stand der Bekämpfung der Tierseuche beraten.