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EUFOR verstärkt Truppen in Kinshasa - weiter Feuergefechte rivalisierender Gruppen

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EUFOR verstärkt Truppen in Kinshasa - weiter Feuergefechte rivalisierender Gruppen

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Nach den andauernden Straßenkämpfen im Kongo verlegt die europäische Friedenstruppe EUFOR zusätzliche Kontingente in die Hauptstadt Kinshasa. Seit Bekanntgabe der Wahlergebnisse in der Demokratischen Republik Kongo am Sonntag liefern sich Anhänger des amtierenden Präsidenten Kabila und die seines Herausforderers Bemba in Kinshasa heftige Feuergefechte. Dabei starben nach Angaben des südafrikanischen Rundfunks mindestens 25 Menschen.

Es ist der erste große Einsatz der EUFOR im Kongo. Sie unterstützt die UN-Mission im früheren Zaire bei der Sicherung der Präsidentenwahl. Bei jener ersten freien Wahl im Lande seit vier Jahrzehnten hatte Ende Juli keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit errungen. Präsident Joseph Kabila erhielt laut dem am Sonntag offiziell bestätigten Ergebnis knapp 45 Prozent der Stimmen. Sein Herausforderer, Vize-Präsident Jean-Pierre Bemba, lag bei 20 Prozent. Beide werden sich nun in einer Stichwahl Ende Oktober gegenüberstehen.