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Terrorverdächtige der mutmasslichen Flugzeugattentate vor Gericht

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Terrorverdächtige der mutmasslichen Flugzeugattentate vor Gericht

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Nach der Aufdeckung der mutmaßlichen Attentate auf Passagierflugzeuge von Großbritannien in die USA sind in London acht Verdächtige der Verschwörung zu Mordanschlägen mit Explosivstoffen angeklagt worden. Gemäß Peter Clarke, Chef der britischen Anti-Terrorfahnder, sind die Anklagen teils durch intensive verdeckte Beobachtungen zu Stande gekommen. Bei Durchsuchungen seien Materialien zum Bau von Bomben – darunter Chemikalien und elektronische Bauteile – gefunden worden. Die Polizei sei auch auf so genannte Märtyrer-Videos gestoßen.

Dramatisch verschärfte Personenkontrollen hatten nach der Festnahme von zunächst 24 mutmaßlichen Tätern vor zwölf Tagen zu chaotischen Zuständen auf zahlreichen internationalen Flughäfen geführt. Insgesamt hat es laut Clarke bislang 69 Durchsuchungen von Wohnungen, Büros und Gegenden im Freien gegeben. Elf weitere Tatverdächtige befinden sich noch ohne Anklage in Untersuchungshaft. Mehrere von ihnen sollen laut Medienberichten Verbindungen zu muslimischen Extremisten in Pakistan gehabt haben. Ob und wann sie angeklagt werden, entscheidet sich in den nächsten Tagen.