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Todesopfer bei Waldbrand in Griechenland

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Todesopfer bei Waldbrand in Griechenland

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Bei den schweren Waldbränden in Griechenland ist ein deutscher Tourist ums Leben gekommen. Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte, ist der 41jährige bei dem Versuch, sich auf ein Boot zu retten, ins Wasser gefallen und ertrunken.
Vorher hatte er es noch geschafft, seine Frau und sein Kind ins Boot zu heben.

Das Unglück ereignete sich auf der nordgriechischen Halbinsel Chalkidiki. Dort hatte sich das Feuer so schnell ausgebreitet, dass den Menschen nur die Flucht übers Meer blieb.

Küstenwache und Fischer brachten mit Booten mehr als tausend Menschen in Sicherheit.
Die hatten nur eins im Sinn: weg vom brennenden Wald. “Das Meer brennt schließlich nicht, darum fürchten wir auf See nicht um unser Leben. Aber es ist sehr unangenehm”, kommentierte einer der gerettenten Touristen die Aktion.

Rund 40 Menschen mussten mit Verbrennungen und Atembeschwerden in Krankenhäuser gebracht werden. Laut Angaben der Behörden ist niemand mehr in Lebensgefahr.
Nun werden die Touristen aufgerufen, in ihre Hotels zurückzukehren.
Dieser Urlauber hat Gefahr und Rettung als ein einziges Chaos wahrgenommen.

Während Löschflugzeuge und Feuerwehren am Boden noch immer gegen den Brand kämpfen, gibt es widersprüchliche Aussagen über sein Entstehen.
Die Polizei sprach von Blitzschlag.
In Griechenland herrscht extreme Hitze bis zu 42 Grad Celsius – begleitet von Hitzegewittern.
Einwohner der Halbinsel machen jedoch Grundstücksspekulanten verantwortlich.