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UN-Friedenstruppe noch nicht startklar

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UN-Friedenstruppe noch nicht startklar

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Die Blauhelmtruppe im Libanon bekommt Verstärkung. Die Europäer werden bis zu 8.000 Mann der insgesamt 15.000 Soldaten der Friedenstruppe stellen. Weitere 15.000 Mann stellt die libanesische Armee. Italien wird dabei fast ein Drittel der geforderten Soldaten in den Südlibanon schicken. Israel hat die Entscheidung begrüßt. Außerdem hat die italienische Regierung angeboten, die Führung der Blauhelmtruppe zu übernehmen, wenn man sie dazu auffordert, bestätigte Außenminister Massimo D`Alema.

Die UNO fürchtet ein Machtvakuum im Nahen Osten, da die Friedenstruppe frühestens in 2 bis 3 Monaten die libanesisch-israelischen Grenze sichern kann. Der UN-Sicherheitsrat soll eine neue Resolution verabschieden, damit die Blauhelme mit einem robusteren, klareren Mandat versehen werden. Viele europäische Staaten zögern noch, ihre Soldaten zum Friedenseinsatz in den Nahen-Osten zu schicken. Deshalb treffen sich die Außenminister der EU am Freitag zu einer Sondersitzung in Brüssel, um nach Lösungen zu suchen. Auch UNO-Generalsekretär Kofi Annan wird wegen der Frage zum Blauhelmmandat zu der Sitzung nach Brüssel reisen.