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Waldbrand auf Chalkidiki unter Kontrolle

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Waldbrand auf Chalkidiki unter Kontrolle

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Löschflugzeuge, Hubschrauber, fast achtzig Löschfahrzeuge, dazu Hunderte von Feuerwehrleuten und Helfern: Sie haben den Waldbrand auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki weitgehend unter Kontrolle gebracht. Noch immer flammen aber vereinzelte Glutnester auf. Die Gegend ist ein beliebtes Feriengebiet: Viele Touristen mussten aus ihren Hotels flüchten, für etliche ist der Urlaub damit zu Ende. Sie müssten leider ihren Urlaub abbrechen, da sie keine Luft bekämen, sagt ein deutscher Urlauber; sie würden ihre Zelte abräumen und müssten wieder zurück. Völlig erschöpft sei sie, klagt diese deutsche Touristin; sie wolle nur schlafen, bis der Bus sie hier wegbringe.

Ein deutscher Urlauber aus Hessen war ertrunken – beim Versuch, sich vor den Flammen auf ein Boot zu retten. Außerdem starb ein achtzigjähriger Grieche an einem Herzinfarkt. Die Einwohner von Chalkidiki sind schwer getroffen: Schätzungsweise fünfzig Häuser sind zerstört, weitaus mehr beschädigt. Das Feuer hat mindestens fünftausend Hektar Wald und Felder vernichtet.

Dieser Mann hat in seinem Haus ausgehalten, auch wenn das Dorf geräumt worden ist – aber er sagt, seine Kinder und seine Enkel habe er weggeschickt. Auch in weiteren Gegenden Griechenlands toben Waldbrände. Ganz Südosteuropa leider zur Zeit unter einer Hitzewelle. In Griechenland soll diese Woche die heißeste des Jahres werden.