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Zurückhaltung nach Antwort aus Teheran zum Atomstreit

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Zurückhaltung nach Antwort aus Teheran zum Atomstreit

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Mit Skepsis hat die internationale Gemeinschaft auf die Antwort aus Teheran auf ihre Vorschläge zur Beilegung des Atomstreits reagiert. Von den Regierungen in Paris und Berlin etwa hieß es, das Dokument müsse zunächst geprüft werden. Frankreichs Außenminister Philippe Douste-Blazy betonte, Verhandlungen mit dem Iran höhne es erst geben, wenn dieser die Anreicherung von Uran einstelle.

Irans Chefunterhändler Ali Laridschani hatte den Botschaftern der fünf Veto-Mächte im Weltsicherheitsrat und Deutschlands die Antwort am Dienstag in Teheran übergeben. Die sechs Staaten haben dem Iran wirtschaftliche und technische Hilfe angeboten, wenn dieser auf sein Atomprogramm verzichtet. Der Weltsicherheitsrat hat Teheran aufgefordert, die Anreicherung von Uran bis Ende August zu stoppen. Erst zu Beginn der Woche hatte die Regierung in Teheran verlauten lassen, das Anreicherungsprogramm werde fortgesetzt. Auch der Schwerwasser-Reaktor in Arak soll in Zukunft wieder angefahren werden.