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Video zeigt im Gazastreifen entführte Journalisten

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Video zeigt im Gazastreifen entführte Journalisten

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Sie leben, und sie sind offenbar gesund: Ein Video ist das erste Lebenszeichen der beiden Journalisten, die vor zehn Tagen im palästinensischen Gazastreifen entführt wurden. Kameramann Olaf Wiig und Reporter Steve Centanni arbeiteten dort für den amerikanischen Fernsehsender Fox. Die Entführer waren bisher unbekannt: Sie nennen sich die Brigaden des Heiligen Dschihad. Sie fordern von den USA die Freilassung moslemischer Häftlinge. Nicht einmal Palästinenserpräsident Machmud Abbas kennt die Gruppe: Er sagt, der Name könnte auch einfach erfunden sein. Man werde sich aber darum kümmern – wichtig sei die Freilassung und die sichere Rückkehr der beiden.

Schon vorher hatten militante Palästinenser Ausländer entführt, auch Journalisten. So lange wie Wiig und Centanni war aber noch keiner gefangen. Auch einer ihrer Kollegen im Fox-Büro in Gaza-Stadt ruft die Entführer dazu auf, die beiden freizulassen. Die USA haben es inzwischen abgelehnt, die Forderung der Entführer zu erfüllen. Amerikanische und britische Journalisten sind jetzt aufgerufen, den Gazastreifen zu meiden.