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Neue Soldaten für die Friedenstruppe

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Neue Soldaten für die Friedenstruppe

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170 französischen Soldaten, sind im Süd-Libanon per Schiff angekommen. Die Pioniere des 13 Regimentes und des 2ten Pionieregimentes der Fremdenlegion, waren aus Toulon gekommen. Sie unterstützen die 49 Soldaten, die zuvor von Frankreich in den Libanon geschickt worden waren. Damit füllt Frankreich sein UNIFIL-Kontingent, vorerst auf 200 Soldaten auf.

Italien will 3000 Mann schicken und verlangt von der heute stattfindenden Sondersitzung der EU- Außenminister in Brüssel, eine klare Entscheidung über die Größe und Mandat der Schutztruppe. Regierungschef Prodi sagte: “Wir machen hier keinen Schönheitswettbewerb, sondern wir müssen feststellen, welche Länder sich beteiligen. Und wenn wir den Auftrag der UNIFIL-Truppe kennen, dann können auch die Länder ihren Beitrag leisten.”

Die 25 europäischen Außenminister stehen unter Druck. Denn UNO-Generalsekretär Kofi Annan wird beim Brüsseler Sondertreffen dabei sein. Er verlangt von den europäischen Regierungen schnelle Entscheidungen über ihr Engagement zur UNIFI-Truppe. Frankreich hat schon reagiert. Jaques Chiraqu erklärte:“Zwei Batallione aus Frankreich werden in den Libanon geschickt und weiter 1600 Soldaten werden folgen. 2000 französische Blauhelme werden dann im Libanon stationiert sein.” Mit Frankreichs Engagement nimmt die internationale Friedenstruppe, gut eineinhalb Wochen nach Beginn der affenruhe,Gestalt an. 15.000 libanesische Soldaten sind schon auf dem Weg, um das Grenzgebiet zu sichern.