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Ryanair will britische Regierung verklagen

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Ryanair will britische Regierung verklagen

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Der Billigflieger Ryanair will sich von der britischen Regierung für Verspätungen und ausgefallene Flüge entschädigen lassen. Die Fluggesellschaft fordert 4,4 Millionen Euro, weil die verschärften Kontrollen nach dem Terroralarm in Großbritannien dem Unternehmen wirtschaftlich geschadet hätten.

Ryanair hatte außerdem die neuen Richtlinien für Handgepäck als “sinnlos” bezeichnet. Nachdem die Terrorwarnstufe am Montag abgesenkt wurde, dürfen Gepäckstücke in der Größe einer Laptoptasche wieder mit an Bord, Flüssigkeiten sind darin immer noch verboten.

Ryanair will sich bei der Klage auf ein Gesetz stützen, wonach einem Unternehmen staatliche Entschädigungen zustehen, wenn es durch Entscheidungen der Behörden dauerhaft finanziell in Mitleidenschaft gezogen wird. Alle von der britischen Justiz womöglich zugesprochenen Gelder will die Fluggesellschaft wohltätigen Organisationen zukommen lassen.