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Spurensuche im Fall Kampusch geht weiter

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Spurensuche im Fall Kampusch geht weiter

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Auch mehr als zwei Tage nach der geglückten Flucht des Entführungsopfers Natascha Kampusch geht die Spurensuche an dem Tatort bei Wien weiter. Der winzige Raum war nur durch einen Durchschlupf aus der Garage zu erreichen, die Türe aus Stahlbeton konnte nur von außen geöffnet werden. Auf der Innenseite: ein aufgemaltes Augenpaar. Drinnen: ein Hochbett, ein Schreibtisch, ein WC, ein Wasdchbecken – kein Fenster. Hier ist der heute Achtzehnjährigen die Jugend gestohlen worden.

1998, als sie entführt wurde, war Natascha ein pummeliges Schulmädchen. Heute ist sie einen Meter sechzig groß und wiegt nur 42 Kilo. Die Ermittler rätseln über die Motive ihres Entführers, des Nachrichtentechnikers Wolfgang Priklopil. Die Nachbarn haben ihn als unauffällig und freundlich wahrgenommen. Doch niemand in der Nachbarschaft ahnte, was sich in dem unscheinbaren Haus in der Heinestrße 60 in Strasshoh abspielte und wer Priklopil wirklich war.