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Frieden für den Libanon

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Frieden für den Libanon

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Mehrere tausend italienische Pazifisten sind in Assisi für die Entsendung von Soldaten ins Krisengebiet auf die Straße gegangen. Ein seltenes Bild. Ihre Begründung: Der Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon steht auf wackeligen Füßen. Der Libanon solle kein zweites Afghanistan werden, das regelmäßig von Anschlägen erschüttert wird. Deswegen unterstützen die Demonstranten die Nahostpolitik von Romano Prodi, der zwischen 2000 und 3000 Mann in den Südlibanon schicken will. Während sein Vorgänger Silvio Berlusconi Einigkeit mit Washington suchte, hat Prodi Italien wieder stärker in die EU integriert.