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Blutiger Tag im Irak trotz Versöhnungstreffen

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Blutiger Tag im Irak trotz Versöhnungstreffen

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Zum Ende einer nationalen Versöhnungskonferenz in Bagdad, sind wieder Dutzende Iraker bei Attentaten getötet worden. In Bagdad explodierte eine Autobombe vor dem Gebäude der staatlichen Zeitung “Al Sabah”. Außerdem detonierte eine Bombe in einem Minibus und auch in der Nähe des Palastine Hotels wurden mehrere Menschen getötet. Allein zwölf Menschen kamen bei gewalttätigen Ausschreitungen in Baakuba nördlich von Bagdad ums Leben. In Kirkuk wurde ein Anschlag auf das Büro der führenden kurdischen Partei, PUK, verübt. Ihr gehört Staatspräsident Jalal Talabani an. In Kirkuk wurden auch mehrere Verkehrspolizisten von bewaffneten Männern erschossen. Und südlich von Bagdad gab es ébenfalls zahlreiche Opfer bei Anschlägen und Ausschreitungen.

Der irakische Ministerpräsident, Nuri al Maliki, will am Montag das Volk erneut zur Einheit aufrufen. Nachdem hunderte Stammesführer einen Pakt der Versöhnung geschlossen haben, hofft Maliki, dass sie genügend Einfluss ausüben können, um die Gewalt zu beenden.